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Freiwilligendienste

Die Lebenshilfe Dortmund bietet vielfältige Einsatzstellen in unterschiedlichsten Bereichen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) an. Das FSJ oder der BFD bieten Ihnen die Möglichkeit sich für die Belange von Menschen mit Behinderung einzusetzen, den Menschen vieles zu geben sowie eine Menge von ihnen zurück zu erhalten und zu lernen.

Derzeit sind dies:

Voraussetzung für die Teilnahme am Freiwilligendienst ist, dass Sie volljährig sind und die Schulpflicht erfüllt haben. Zudem sollten Sie Spaß an der Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung haben und offen für neue Herausforderungen sein. Bitte beachten Sie, dass wir für die Zeit des Freiwilligendienstes keine Unterkunft stellen können.

Freiwillige, die aus dem Ausland heraus ein FSJ oder den BFD machen möchten, können wir leider nicht selbstständig vermitteln. Wenden Sie sich hier bitte an Organisationen, die Incomer unterstützen, wie z.B. Lebenshilfe Bildung NRW oder AFS.

Ihre Bewerbung können Sie an die Adresse der Geschäftsstelle senden oder hier ausfüllen: Bewerbungsformular

In diesem Film und Bericht beschreiben FSJ-Teilnehmer, wie sich ein FSJ in einer unserer Wohnstätten „anfühlt“.

"Was ist das überhaupt, mit Menschen arbeiten?"

Wie sich ein FSJ in einer unserer Wohnstätten „anfühlen“ kann, beschreibt hier eine Teilnehmerin aus ihrer ganz persönlichen Sicht.

Wie würde man den Arbeitsalltag als FSJlerin in der Wohnstätte Hostedde beschreiben?
Auf jeden Fall nicht als normal, langweilig oder eintönig!
Selbst wenn ich zu Dienstbeginn nicht so gut gelaunt bin, habe ich spätestens nach einem Kaffee und einen Blick in die Wohngruppe, schnell ein Lachen auf dem Gesicht. Natürlich gibt es auch mal schlechter gelaunte Bewohner oder Kollegen, aber so ist das bekanntlich mit Menschen. Durch ein paar aufmunternde Aussagen oder witzige Sprüche, kann man sie meistens aufheitern.
Die Aufgaben, die ich als FSJlerin habe, sind dienst- und tagesabhängig. Der Frühdienst beginnt unter der Woche um 5:30 Uhr (Was ein Jammer für viele Langschläfer!). Durch die sofort anstehende Pflege der Bewohner wird man aber schnell wach, da es manchmal auch körperlich ziemlich anstrengend sein kann. Gefrühstückt wird zu unterschiedlichen Zeiten, dies ist abhängig von der Abfahrtszeit der Busse. Anschließend verbringe ich den restlichen Tag (bis 15 Uhr) mit eventuell anfallenden Arztbesuchen, Wäsche einräumen, aufräumen, kochen, unterschiedlichsten Besorgungen oder in der Tagesstruktur für die Rentner. Dort wird gebastelt, Musik gehört, gemalt, gequatscht oder es wird ein Ausflug gemacht. Natürlich kommen auch außer der Reihe anstehende Aufgaben hinzu.
Im Spätdienst wird mit den Bewohnern Kaffee getrunken und auch mal etwas gespielt. Meistens beginnt dann auch schon der Pflegeablaufplan. Dazu muss ich sagen, dass man sich hin und wieder bestimmten Herausforderungen und auch Überwindungen stellen muss. Aber nach einer gewissen Zeit habe ich mich schnell an alles gewöhnt.
Das Wochenende können die Mitarbeiter mit den Bewohnern gestalten. Manche fahren nach Hause und mit den anderen gehen wir einkaufen, machen uns einen gemütlichen Tag mit Fernsehen und Popcorn oder unternehmen etwas. Hier habe ich schnell gemerkt, dass selbst kleine Dinge den Tag der Bewohner verschönern können.
Das Gute an dem „Alltag“ in der Wohnstätte ist, das kein Tag dem anderen gleicht. Durch unsere verschiedenen Bewohner und auch die dazu gehörenden Krankheitsbilder, erlebt und lernt man jeden Tag etwas Neues.
Selbstverständlich gibt es auch Schattenseiten des Lebens als FSJlerin, wobei dies eigentlich die ganz normalen Probleme im Arbeitsleben sind. Durch den Schichtdienst fällt es schwer, sich mit Freunden zu treffen. Aber ich schätze, dass es sich für alle Neulinge im Berufsleben so anfühlt. Ich muss zugeben, dass unsere Arbeitszeiten wirklich gewöhnungsbedürftig sind, denn auch das Arbeiten an Wochenende oder Feiertagen, wo manche feiern gehen oder mit Kopfschmerzen im Bett liegen, gehört dazu. Aber umso mehr schätzt man dann die freien Tage.
Ich muss aber zugeben, dass ich sehr froh bin, ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Wohnstätte zu machen, da es mir wirklich sehr hilft. Natürlich habe ich mich meinen Kollegen und den Bewohner in gewisser Weise angepasst und so manchen Humor übernommen. Ich behaupte aber mal, dass mir das nicht geschadet, sondern mich wirklich gestärkt hat und ich sehr viel zum Lachen habe. Die meisten Erfahrungen kann ich nicht so wiedergeben, wie sie tatsächlich waren, da man so etwas selber erfahren muss, um sowohl das Positive als auch Negative darin zu sehen. Ich kann aber mit Sicherheit sagen: wenn jemandem die Arbeit hier Spaß macht und man merkt, dass man die Fähigkeiten dazu hat, werden einem an jedem Tag tolle Situationen über den Weg laufen.
Ich finde die Arbeit mit behinderten Menschen sehr spannend und man kann von ihnen einiges lernen. Ich würde ein FSJ in der Wohnstätte vor allem Jugendlichen und jungen Erwachsenen empfehlen, die offen, hilfsbereit, und kommunikativ sind. Ein Stück weit „verrückt sein“ im Umgang mit Kollegen und Bewohnern macht viele Momente noch unvergesslicher.

FSJ Gruppenfoto

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Jamina Huth

Koordinatorin Freiwillige/Ehrenamt

© 2015 Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Dortmund e.V. - 44135 Dortmund, Brüderweg 22-24, E-Mail: info@lebenshilfe-dortmund.de