Zur Startseite

Ablehnung von Grundsicherungsanträgen im Eingangs- und Berufsbildungsbereich der WfbM

25.06.2018

Neuerdings werden Anträge auf Grundsicherung von Menschen mit Behinderung, die den Eingangs- oder Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) durchlaufen, verstärkt mit der Begründung abgelehnt, es liege bei diesem Personenkreis keine dauerhafte volle Erwerbsminderung vor.

Menschen, die mindestens 18 Jahre alt und im sogenannten Eingangs- oder Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt sind, hatten bis Juli 2017 einen Anspruch auf Grundsicherung bei Erwerbsminderung nach dem Sozialgesetzbuch XII.
Zum 1.7.2017 ist jedoch eine Rechtsänderung in Kraft getreten, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) so verstanden wissen will, dass erst nach der Zeit in dem Eingangs- und Berufsbildungsbereich endgültig über die dauerhafte und volle Erwerbsminderung entschieden werden kann. Weil nur dauerhaft voll erwerbsgeminderte Menschen Anspruch auf die Leistungen der Grundsicherung haben, führt dies in der Regel zur Ablehnung entsprechender Anträge.
Mittlerweile wurde in zwei Verfahren diese Auffassung widerlegt und im Sinne der Menschen mit Behinderung entschieden. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe empfiehlt, Widerspruch gegen die Ablehnung der Grundsicherung einzulegen und notfalls sogar zu klagen.
Für weitere Info würden wir Sie gern auf die Homepage der Bundesvereinigung Lebenshilfe verweisen.

Spenden und Helfen


 
 

Mitgliedschaft


 
 

FSJ / BFD


 
 

Leichte Sprache


 
 

Facebook


 
 

Twitter


 
 

Youtube


 
 

Hoş geldiniz!


 
 

 Welcome!


 
 

 Добро пожаловать!


 
 

 أهلاً وسهلاً


© 2015 Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Dortmund e.V. - 44135 Dortmund, Brüderweg 22-24, E-Mail: info@lebenshilfe-dortmund.de

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen