Assistenz beim Distanzunterricht

09. Apr 2021

Inklusion in der der Pandemie - Schüler_innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Dortmund, die durch die Lebenshilfe im Unterricht begleitet werden, können ab dem kommenden Montag Assistenz im Distanzunterricht bekommen. Die Lebenshilfe Kinder, Jugend & Familie ist Initiator eines Modell-Projekts das Inklusion in der Pandemie sicherstellen möchte.

Die Organisation des Lernens auf Distanz ist im ersten Lockdown in den allermeisten Fällen mit den Mitteln der Digitalisierung erfolgt. Schüler_innen sollten mit ihren oder den Geräten ihrer Eltern Aufgaben über Email, Chats, Lernplattformen oder Videoplattformen digital bearbeiten und so den Unterrichtsausfall kompensieren. 

Aus der Beobachtung heraus, dass der besondere Betreuungs- und Assistenzbedarf der Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf bei der Konzeption des Distanzunterrichts bisher nicht ausreichend berücksichtigt worden ist, entstand die Projektidee die Schulbegleiter_innen mit in den virtuellen Klassenraum zu nehmen. 

Darüber hinaus möchten die Projektteilnehmer sicherstellen, dass nicht die Eltern in der Verantwortung stehen, ein anschlussfähiges Endgerät zu stellen. So hat sich die Lebenshilfe die Schulbegleiter_innen mit der nötigen digitalen Infrastruktur ausgerüstet und in deren Anwendung qualifiziert.

Nach der Auftaktveranstaltung Ende Februar und einer Vorbereitungsphase im März ist heute die Ausgabe der Tablets an die Schulbegleiter_innen erfolgt. 18 Schulbegleiter_innen starten am Montag mit den Schüler_innen der drei Partnerschulen in die nächste Phase des Distanzunterrichts.


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