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Unsere Freiwilligen sind weiterhin mit Begeisterung dabei!

10.11.2017

Auch nach der Einführungswoche, der ersten Dienstbesprechung und vor allen Dingen der praktischen Arbeit in der Einsatzstelle sind unsere Freiwilligen weiterhin dabei und leisten mit viel Engagement tolle Arbeit!

Während der zweiten Dienstbesprechung der Freiwilligen im Bereich Schulbegleitung, die am Dienstag 07.11.2017 stattfand, kam positives Feedback nicht nur von dem Schuleinsatz sondern auch zum ersten Seminar. Seminare – insgesamt sind es 25 Seminartage – sind fester Bestandteil eines Freiwilligen Sozialen Jahres. Die regelmäßig stattfindenden Dienstbesprechungen dienen in erster Linie dem Austausch. Die Freiwilligen sind in der Schule oftmals ohne weitere Schulbegleiter und begleiten Ihr zu betreuendes Kind sehr selbständig. Ansprechpartner vor Ort ist in der Regel die/der KlassenlehrerIn. Um sich in einem geschützten Rahmen unter Kolleg*innen und mit den Fachkoordinatorinnen austauschen zu können, bieten wir die Dienstbesprechung an. Hier ist Raum und Zeit für die Anliegen, die die Freiwilligen mitbringen. Unter Anleitung im Rahmen einer kollegialen Fallberatung bekamen die Freiwilligen Tipps und Anregungen von ihren Kolleg*innen.
Es hat uns gefreut, dass bereits nach so kurzer Einarbeitungszeit, ein so konstruktiver Austausch stattgefunden hat. Das zeigt, dass die Freiwilligen ihre Arbeit ernst nehmen und ihren Auftrag, dem Kind Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und an dem schulischen Alltag teilhaben zu können, aktiv mitgestalten wollen. Wir sind begeistert von unseren motivierten Freiwilligen und freuen uns auf die nächste Dienstbesprechung am Mittwoch, den 22.11.2017.

Und wer möchte kann hier zwei Erfahrungsberichte über das FSJ in unserem Schulbereich nachlesen

Alexander`s Erfahrungen als Springer in der Schulbegleitung
Ich bin ein so genannter „Springer“. Als Springer im Bereich der Schulbegleitung vertritt man Schulbegleiter an verschiedensten Schulen. Bei der Lebenshilfe Dortmund beginnt der „Springer“ oftmals um 7.15 Uhr. Er wartet im Büro auf einen Einsatz und wenn das Telefon klingelt, ist es dann so weit.
Man schnappt sich das Nötigste und „springt“ zu der eingeteilten Schule. In den Schulen erwarten den Springer Kinder mit Beeinträchtigungen. Man versucht einen Draht zu den Kindern aufzubauen und diesen den Schulalltag zu erleichtern. Oftmals gelingt dies auch und man kann zufrieden nach Hause „jumpen“. Erfahrungen sammelt man viele, positive aber auch negative. In meinen ersten zwei Monaten habe ich viele verschiedene Kinder in Dortmund betreut. Man lernt nicht nur den Umgang mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen kennen, sondern auch eine perfekte Nutzung des Dortmunder Bahnnetzes. Springer, eine Bezeichnung die auch zu einer olympischen Disziplin oder einem australischen Känguru passen würde, ist bei der Lebenshilfe Dortmund eine interessante und erfahrungsreiche Tätigkeit um ein FSJ durchzuführen.

Meine erste FSJ Woche als Schulbegleiterin
von Selin
"A child for a day"
Als ich am ersten „richtigen“ Arbeitstag nach unserer Einführungswoche um 07.19 am Brüderweg erschien, war mir bislang unklar, was auf mich zukam. Aufgeregt nahm ich meinen ersten Einsatz an. Mich führte es zu einer Schule nach Scharnhorst, allerdings funktionierte der Hinweg nicht wie geplant…
Nachdem ich mir den Fahrplan meiner Bus- und Bahnlinien heraussuchte, machte ich mich zügig auf den Weg. Ich fuhr mit der Bahn zur Bushaltestelle in Wambel, um dort in den richtigen Bus einzusteigen. So viel Glück ich auch hatte, fuhr der Bus vor meiner Nase (es versteht sich: ohne mich) davon. Als es auch noch anfing zu regnen, hielt sich meine gute Laune deutlich in Grenzen. „Scheiße, scheiße, scheiße“, dachte ich. Der nächste Bus hatte natürlich auch noch eine Verspätung. 40 Minuten im Regen warten? Ne, danke. Ich wollte nicht zu spät kommen. Ich bin doch sonst immer so organisiert… Das passte nun wirklich nicht in meinen Kram, auch noch am ersten Tag… Ich rief meinen Vater an. Genervt und lustlos stand er in weniger als 10 Minuten vor mir und brachte mich zur Schule, denn er wollte mich selbstverständliche auch nicht im Stich lassen. Noch pitschnass vom Warten kam ich in die Schule. Zum Glück, wirklich, wurde ich sehr freundlich willkommen geheißen und in meine Klasse geführt. Die Lehrerin freute sich sichtlich über Unterstützung und stellte mir „my child for day“ vor. Schnell wurden wir cool miteinander, unterhielten uns und spielten gemeinsam. Neben dem Schlichten von zwei Streitigkeiten, die sich schnell zu Schlägereien entwickelten, dem Malen von Mandalas, dem Rechnen von Mathemauern, der Hilfe beim Toilettengang und dem Tanzen in der OGS fungierte ich als Seelsorgerin, lernte viele Kinder aus unterschiedlichen Schichten kennen und gewann einen großen Einblick in die Dimensionen sozialer Ungleichheiten. Erschöpft, nachdenklich und glücklich machte ich mich auf den Weg nach Hause und konnte von einem ersten nervenaufreibenden Tag, der sich allerdings doch noch zum Positiven wendete, sprechen.

Foto von den SeminarteilnehmerInnen bei der Arbeit

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